Bevor die drei Zeitlinien in Daniel I2,7-13 verstanden können, müssen gewisse Worte definiert und bestimmte Fragen sufgestellt und beantwortet werden. Diese Fragen lauten wie folgt:
1. Was ist "DAS ENDE"? Vergangenheit oder Zukunft?
2. Was ist der "BUSCHSTABLICHE ZUGANG" zu Daniel 12?
3. Was ist eine "INTERPRETATION"?
4. Was ist eine "ANWENDUNG"?
5. Was ist ein "HISTORIZIST"? Ein "FUTURIST"?
6. Was in die "PROGRESSIVE FORTSCHREITENDE BEWEGUNG" im Buch Daniel?
7. Was sind die "BEDENKEN GEGEN FRÜHERE ANWENDUNGEN" von Daniel 12?
8. Welche "PROPHETISCHE ZEIT SOLL HINFORT NICHT MEHR SEIN?
9. Was ist "PROBLEM"?
10. Was ist das "DILEMMA"?
11. Welches sind die "HERMENEUTISCHEN PRINZIPIEN"?
12. Was ist der "TEXTZUSAMMENHANG UND GESCHICHTLIGCHE HINTERGRUND" in Offenbarung
10,5.6?
13. Was ist "PROPHETISCHE ZEIT" in Offenbarung 10?
14. Was sind die "PROPHETISCHE ZEITABSCHNITTE"?
15. Was war der "HINTERGRUND DER UMSTÄNDE"?
16. Was war der "BRENNPUNKT IN DANIEL 8,14"?
17. Was "WIRD NIEMALS WIEDER EIN TEST SEIN"?
18. Was sind die "ZEITEN UND ZEITLINIEN" in der Zukunft?
19. Was ist das "JAHR-TAG BERECHNUNGSPRINZIP"?
20. Was "WÜRDE JESUS SAGEN"?
Laßt uns das zwölfte Kapitel in Daniel lesen und studieren. Es ist eine Warnung, die wir alle vor der Zeit des Endes verstehen werden müssen. EGW Brief 161, 1903. [An A.G. Daniells und W.W. Prescott].
Die obige Aussage, die 1903 geschrieben wurde, bezieht sich nicht auf die Vergangenheit! Es lenkt die Aufmerksamkeit zu der "Warnung, die wir alle vor der Zeit des Endes verstehen werden [FUTUR] müssen." Diese Aussage plaziert Daniel 12 in einen Endzeitschauplatz. Um genau zu sein, ist ein Endzeitschauplatz etwas, was sich auf die letzte Generation bezieht, die auf der Erde leben wird, wenn Jesus kommt.
Siebenmal in Daniel 12 beziehen sich die Fragen und Antworten auf das äußerste Ende der Zeit, wie folgt:
1. Vers 4 "... bis zur Zeit des Endes."
2. Vers 6 "... Wann ist das Ende dieser außergewöhnlichen Ereignisse?"
3. Vers 7 "... wird alles dies vollendet werden."
4. Vers 8 "... was wird der Ausgang davon sein?"
5. Vers 9 "... bis zur Zeit des Endes."
6. Vers 11 (implizit) "... von dar Zeit an ... sind es ... Tage." (bis zum Ende)
7. Vers 13 "... und wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage."
Von der Betonung durch den Textzusammenhang in Daniel 12 und von dem inspirierten Komentar her ist es darum eine "Warnung, die wir alle benötigen werden [FUTUR]," ist es selbstverstänlich, daß dies ehre Prophezeiung mit einer Endzeitanwendung auf Ereignisse am äußersten Ende der Zeit ist, die die Zukunft beschließen.
Daniel 12 ist nicht eine Wiederholung voriger Kapitel! Daniel 12 mit seinen drei Zeitlinien sollte an die Zukunft in seinen sauberen Endzeitschauplatz übergeben werden. Diese Anwendung ist das letzte Kapitel der historizistischen Sicht sich erfüllender Prophetie.
Historizisten sahen Prophetie nicht nur als "im voraus geschriebene Geschichte" an sondern auch als ein Kontinuum, das vergangene, gegenwärtige und zukünftige Ereignisse abdeckt. Z.B. wird das Standbild in Daniel 2 von Historizisten so gesehen, daß es vergangene Weltreiche abdeckt. Es legt auch genau unsere Tage derart fest, daß wir in der Zeit der "Zehen des Standbilds" leben und schließt die Zukunft in Form des kommenden Steinkönigreiches ein. Durch solch ein historizistisches Kontinuum verbinden Historizisten die Vergangenheit mit der Gegenwart und SEHEN AUCH IN DIE ZUKUNFT. Das macht sie nicht zu "Futuristen!"
Historizisten der frühen Adventbewegung sahen nicht fest zwei Jahrhunderte bis zum Kommen Christi voraus! Ihre Augen durchsuchten ihre jüngste Vergangenheit für eine "Interpretation" von Daniel 12. Diese großen Männer waren "Gefangene der Geschichte" und konnten die Endzeitereignisse in Daniel 12 nicht begreifen - das wer der letzten Generation überlassen!
Vielleicht eine der deutlichsten Lektionen all der prophetischen Zeugnisse durch die Jahre ist die zeitgenössische Erkenntnis oder interpretation jedes bedeutenden Zeitabschnitts oder Ereignis in dem prophetischen Abriß zur genauen Zeit der Erfüllung. L.E. Froom: Der prophetische Glaube unserer Väter, (Washington, D.C.: Review and Herald Publishing Association, 1950), Bd. I, Seite 890.
... wann immer eine bedeutender Zeitabschnitt oder Ereignis der Prophetie erreicht ist, gibt es immer ehrfurchtsvolle Studenten, denen Gemüter durch den Geist Gottes zu einem besonderen Studium und Erkenntnis dar Erfüllung geführt werden. Das ist immer gleichzeitig mit dem Ereignis. Ebenda, Bd. III, Seite 9....
Die letzte Generation sollte nicht erwarten, daß Männer, die fast zwei Jahrhunderte vor dem Ende lebten, alle prophetische Auslegung abgeschlossen haben. Dies war sicherlich nicht die sicht der Pioniere wie in dem folgenden Zitat offenbart wird:
Und die markanteste Leitung der Prophetie, glaubten sie, würde erst gerade vor der letzten Weltkrise erfahren werden ... Es ist die leuchtende Fackel in den Händen der Gläubigen ... die die Menschen bei ihrem letzten Marsch zum Königreich Gottes erleuchten wird. Ebenda, Bd. IV, Seite 1171.
Heute betrachten prophetische Ausleger Daniel 12 durch ein tiefschürfendes Studium des Wortes, durch Beobachtung aktueller Ereignisse, die die Geschichte ausmachen und durch die Führung des Geistes der Weissagung. Sie finden ihren Blick unwiderstehlich auf eine zukünftige Erfüllung von Daniel 12 gezogen, die "eine Warnung ist die wir alle vor der Zeit des Endes benötigenl werden [FUTUR]".
In jedem Zeitalter gibt es eine zum Weiterentwicklung der Wahrheit, eine Botschaft, die Gott vornehmlich für das jeweilige Geschlecht bestimmt hat. Die alten Wahrheiten bleiben trotzdem samt und sonders wichtig: die neue Wahrheit ist von der alten nicht unabhängig, sondern ist Nur auf dem Verständnis der alten Wahrheiten begreifen wir die neue. GN 86.
Es ist die letzte Generation in der Endzeit, die das breite Panorama der ganzen vergangenen hinter sich haben und das "Auseinanderrollen der Schriftrolle" beendet sein wird! Wenn die letzte Generation keine neue Entwicklung der Wahrheit hätte und sich nur auf das stützt, was vor zwei Jahrhunderten verstanden war, könnten sie nicht die endgültige Befreiung und die letzte Krise verstehen! Prophetie ist dazu gegeben, diejenigen mit Hoffnung und Freude zu versorgen, die zu der Zeit ihrer Erfüllung leben.
Jede Aussage der Heiligen Schrift sollte in dem offensichtlichsten und buchstäblichsten Sinne genommen werden, außer
wo der Textzusammenhang und die wohlbekannten Gesetze der Sprache zeigen, daß die Ausdrücke bildlich und nicht
buchstäblich sind, und alles was symbolisch ist, muß durch andere Teile des Bibel, die buchstäblich sind, erklärt werden.
G.M. Hyde, Ed.: Ein Symposium über biblische Hermeneutik. (Washington, D C.: Review and Herald Publishing
Association, 1979), Aussage von Den Neufeld. (Siehe auch GK 599).
Das obige Zitat definiert eine der wichtigsten hermeneutischen Regeln, die in einem Studium der Bibel gebraucht werden
sollten. Dies wird als DER BUCHSTÄBLICHE ZUGANG bezeichnet und richtet sich an alle Teile der Bücher der Bibel.
Es ist der einzige Zugang, der durch Siebenten-Tags-Adventisten anerkannt ist. Durch diesen buchstäblichen Zugang wurde
alle Fundamente für den Adventismus gelegt, die Lehren, die jetzt von der Gemeinde den genauso wie seine gültigen
Auslegungen der Prophetie. Dies heißt, daß Daniel 12 such diesem buchstäblichen Zugang unterworfen und durch dieses
hermeneutische Prinzip bewacht werden muß.
In Daniel 12 gibt es kainen prophetischen Symbolismus - kein Standbild, keine Tiere, keine Hörner, keine Kronen,
keine Berge, keinen Stein, keine Winde, keine Augen, keinen Mund, nichts aus dem prophetischen Symbolismus,
das sonst in Daniel und Offenbarung verwendet wird. Es ist wahr, daß Daniel in einer Vision war, als er das Gespräch
hörte, das in Daniel 12 aufgezeichnet ist, aber immer noch ist kein Symbolismus in dem Text. Darum SOLLTE DANIEL
12 IN SEINEM BUCHSTÄBLICHSTEN SINNE GELESEN WERDEN.
Wenn prophetische Zeitabschnitte im Kontext symbolischer Bilder liegen, sollten diese Zeitabschnitte als symbolische Zeit
behandelt und durch das Jahr-Tag-Prinzip entschlüsselt werden. Die Zeitlinien in Daniel 12 werden nicht in symbolischem
Kontext ausgedrückt und sollten daher als buchstäbliche Zeit angesehen werden. Prophetische Ausleger haben nicht das
Recht zu versuchen, buchstäbliche Aussagen der Heiligen Schrift zu entschlüsseln, sondern müssen sie in dem "offensichtlichsten
und buchstäblichsten" Sinne genommen werden. Deshalb sollten die "Tage", von denen in Daniel 12 gesprochen wird,
als buschtäbliche Tage betrachtet werden.
Die "Tage" Zeitlinien in Daniel 12 lauten wie folgt:
Und ich hörte den in Leinen gekleideten Mann, ... und er... schwor ...: Zeit, Zeiten und eine Zeit! Und wenn die Zerschlagung
der Kraft des heiligen Volkes abgeschlossen sein wird... Dan. 12,7.
Und von der Zeit an, in der das tägliche Opfer abgeschafft wird, um den verwüstenden Greuel einzusetzen, sind es 1290 Tage. Dan. 12,11
Glücklich, wer ausharrt und 1335 Tage erreicht! Dan. 12,12.
Einige Prophezeiungen sind in bildlich-symbolischer Sprache geschrieben, wie die in Daniel 2, 7, 8 und Teile der Offenbarung. Diese Symbole sind z.B. ein Standbild, Tiere, Hörner, Augen, Berge, Steine usw. Andere Prophezeiungen sind in buchstäblicher Sprache geschrieben, wie die in Matthäus 24.7: "... und es werden Hungersnöte und Stauben sein und Erdbeben da und dort." Es ist Prophetie, weil es in die Zukunft weist, aber sie verwendet keinen Symbolismus. Sie weist einfach auf bestimmte Ereignisse, die geschehen sollen.
Nur diejenigen Prophezeiungen, die in Symbolen oder bildlicher Sprache liegen, müssen in ihren Symbolen entschlüsselt oder oder interpretiert werden. Dieser Entschlüsselungspozeß oder "Interpretation" ist der erste Schritt zum Verständnis. Nachdem das Symbol oder das Bild der Rede - entschlüsselt ist, kann eine Anwendung gemacht werden. Propheziungen, die in buchstäblicher Sprache geschrieben sind, müssen nicht entschlüsselt oder interpretiert werden. Sie müssen nur auf die korrekten Umstände angewandt werden.
Der Prozeß des Entschlüsselns oder "Interpretierens" von Symbolismus wird durch ein Verfahren eingeschränkt, in dem die Bibel ihr eigener Interpret und Ausleger sein muß! Uns wird folgende Warnung gegeben, die die erste hermeneutische Regel der Auslegung ist:
indem ihr dies zuerst wißt, daß keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. 2.Petr.1,20.
In diesem Prozeß du Entschlüsselns oder der Interpretation von Symbolismus ist keinem Menschen erlaubt seine
eigenen privaten Meinungen oder Mutmaßungen bezüglich den Bedeutung eines Symbols oder Bilds oder Typus
einzufügen. Diese Bedeutungen müssen durch ein Bibelstudium anhand von Parallelstellen abgeleitet werden, in dem
andere Teile der Heiligen Schrift die Bedeutung öffnen oder entschlüsseln. Dieser Prozeß wird in Jesaja 28, 9-13 beschrieben.
Wen will er Erkenntnis lehren und wem die Botschaft verständlich machen? ... Denn Gebot muß auf Gebot sein, Gebot auf Gebot, Linie auf Linie, Linie auf Linie, hier ein wenig, da ein wenig! ... Und das Wort des Herrn für sie wird sein: Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Linie auf Linie, Linie auf Linie, hier ein wenig, da ein wenig; ... Jes.28,9-13 (zum Teil direkt aus dem englischen übersetzt, Anm. d. Übers.)
Wem eine Prophezeiung im Symbolismus geschrieben ist, ist der erste Schritt zum Verständnis das Entschüsseln oder die Interpretation des Symbols. Nur nachdem dies durch Parallelstellen der Schrift sorgfältig "festgenagelt" ist, kann der nächste Schritt getan werden - der der Anwendung. Es folgt ein Beispiel:
| DAS SYMBOL: |
"Ich schaute in meinem Gesicht ... vier große Tiere ..." Daniel 7,2.3 Schritt Nr. 1 Interpretation |
| DAS ENTSCHLÜSSELN: |
Die Bibel interpretiert das Symbol wie folgt: "Diese großen Tiere ... bedeuten: vier Könige ..." Daniel 7,17. Schrift Nr.2 Anwendung |
| ANWENDUNG: |
Die vier Könige, die vier Königreiche darstellen, sind: Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom. |
Nur nachdem solche eine "Interpretation" des Symbols beendet ist, kann der prophetische Ausleger eine ANWENDUNG auf die korrekten Personen und Umstände machen. Wenn Prophetie ohne Symbolismus geschrieben ist, dann wird Schrift Nr.1 gestrichen. Es wird dann keine "Interpretation" benötigt. Es wird nur Schritt Nr.2 gefordert, der der Anwendung.
Daniel 12 verwendet KEINEN SYMBOLISMUS. Es braucht nur eine Anwendung auf die korrekten Umstände. Darum ist dies Buch EINE WARNUNG nicht eine "Interpretation" von Daniel 12. Daniel 12 verwendet keinen Symbolismus, sondern enthält eine verblüffende Fachsprache, die definiert werden muß. Deshalb sind es die Ziele dieses Buches:
1. Die Spraschform von Daniel 12 als "buchstäblich" zu klassifizieren.
2. Seine Ausdrücke mit Verweisen auf die ursprüngliche Hebräische Sprache zu definieren.
3. Die vertrackte Fachsprache der Bibel auf einfache alltägliche Sprache zu reduzieren.
4. Eine Kopplung zwischen Daniel und Offenbarung zu liefern.
5. Ihre klarem buchstäblichen Aussagen auf Umstände anzuwenden, die an andaren Textstellen mit endzeitlich
prophetischer Bedeutung beschrieben werden.
6. Die Warnung zu verkünden, "die wir alle verstehen werden müssen."
7. Um Gottes Volk Vertrauen zu bringen, je näher das Ende rückt.
Sachkundige prophetische Ausleger sehen keine Spannung oder keinen Konflikt zwischen buchstäblichen und symbolischen Formen prophetischer Äußerung. Die historizistische "Schule" prophetischer Interpretation und Anwendung hat beide Formen verwendet, um historisch-politisch- Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu identifizieren. Sachkundige Auslegung erfordert, daß der Bibelstudent:
1. Den Unterschied zwischen buchstäblicher und symbolischer Sprache erkennt.
2. Den harmonischen Zusammenhang zwischen den zwei prophetischen Formen vorsteht.
3. Der Heiligen Schrift erlaubt, die Symbole zu entschlüsseln oder zu "interpretieren".
4. Die Historzistische Methode im Einklang mit binden Formen verwendet.
5. Bei jeder Form folgerichtige Anwendungen macht und die historische Sicht erweitert, wem neue Konzepte
auftauchen, wenn die Zeit das -"Entrollen der Buchrolle" vorwärtsbringt.
Wenn man erklären sollte, daß Daniel 12 buchstäblich ist und auf die Zukunft gerichtet ist, wird man dann nicht als "Futurist" eingestuft?
Vor vielen Jahren, ignorierten die römisch-katholischen prophetischen Ausleger den Symbolismus in Daniel 7 mit seinem symbolischen "kleinen Horn". Dies kleine Horn würde die Heiligen für eine "...Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit, ..." verfolgen und " ...es wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern,..." Diese Prophezeiung war eine Bedrohung für sie, und sie erbeiteten daran, sie unwirksam zu machen. Sie versetzten den Symbolismus und ersetzten buchstäbliche Zeit. Sie würden das Jahr-Tag-Berechnungsprinzip - die Interpretation von prophetisch-symbolischer Zeit nicht anerkannten und erklärten diesen Zeitabschnitt in Daniel 7 als buchstäbliche dreieinhalb Jahre, die sich an dem äußersten Ende der Zeit erfüllen sollen. Diese Haftung lenkte den beschuldigenden Finger von Rom ab.
Darum ist ein "Futurist" jemand, der buchstäbliche Anwendungen an die Stelle einer wahren historizistischen Interpretation derjenigen Prophezeiungen setzt, die im Symbolismus geschrieben sind und Zeitabschnitte haben, die inmitten von symbolischem Kontext liegen. Ein "Futurist" war einer, der dazu bestimmt war, den Blick vom päpstlichem Rom abzuwenden.
Auf der anderen Seite erkannten diejenigen der historizistichen "Schule" der prophetischen Interpretation von den Tagen dar protestantischen Reformation an, daß symboich-prophetische Textpassagen in bildlicher Sprache liegen. Sie gebrauchten die Methode der Parallelstellen des Studiums, um die Symbole zu interpretieren, und das Jahr-Tag Berechnungsprinzip, um die Zeiten, die in symbolischem Text liegen, zu interpretieren Die zeigten mit dem Finger direkt auf das päpstliche ROM als die Erfüllung und dem Verfolger von Gottes Volk, in der Vergangenheit und in der Zufunft! Siehe Offenbarung 13,1-10).
Der Historizist benutzt sowohl symbolische als auch buchstäbliche Prophetie, um ein historisches Kontinuum von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu liefern. Wenn man erklärt, daß Daniel 12 in buchstäblicher Sprache geschrieben ist, die an die Zukunft gerichtet ist, wird man seinen Platz bei den großen Historizisten der Jahrhunderte nehmen.
Frooms Aussage wird gemacht bezüglich von Standpunkten "Katholischer Futuristen." Er streitet weder den Historizisten das Recht ab, die Geschichte als ein Kontinuum von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu sehen, noch weist er den buchstäblichen Zugang zu Pophetie Zurück, die in buchstäblicher Sprache geschrieben ist.
Das Buch Daniel präsentiert sieben Linien prophetischer Zeit
1. Dan. 2 Das metallene Standbild und das aufgerichtete Steinkönigreich.
2. Dan. 7 Die vier Tiere und das Kleine Horn der päpstlichem Macht - 1260 Jahr-Tage.
3. Dan. 8,9 Die zwei Tiere, Hörner und die 2300 Jahr-Tage für das Gericht.
4. Dan.11 Die Könige, die in die Judäisch-Christiliche Geschichte bis zum Ende verwickelt
sind.
5. Dan.12,7 Die" ... Zeit Zeiten und eine halbe..."
6. Dan.12,11 Die 1290 Tage.
7. Dan.12,12 Das Warten der 1335 Tage.
Die Folge des Standbilds in Daniel 2 legt das geschichtliche Fundament des Rahmens und der Reihenfolge Zeitlinien wiederholen Daniel 2 und sind darin eingeschlossen. Dies befähigt den Bibelgelehrten, sicheren Fuß in der
vergangenen Geschichte zu fassen. Jede zusätzliche Zeitinie drängt vorwärts und gibt zusätzliche Einzelheiten. Daniel 7 bewegt sich vorwärts auf das kleine Horn der Päpstlichen Vorherrschaft zu, die 1798 endete. Die Zeitlinien in Daniel 8 und 9 bewegen sich noch weiter vorwärts bis 1844. Daniel 11 bewegt sich sogar bis in unsere iegne Tage und in die Zukunft. Diese vorwäts schreitende, progressive Bewegung im Buche Daniel
konzentriert sich doch die letzten Kapitel auf den Gipfel der Ereignisse der Erdgeschichte und der endzeitereignisse.
Zusammengefaßt:
1. Die Folge in Daniel 2 stellt eine Reihenfolge von Welt- oder Königreichen dar, bis Christi Königreich sicher
aufgerichtet wird.
2. Die Folge der "Tiere" in Daniel 7 greift in die Zeitlinie in Daniel 2 dadurch hinein, daß die Reihenfolge von
Königreichen wiederholt wird, aber ein bedeutendes Merkmal hinzufügt - der Aufstieg des "kleinen Horn"-
Papsttums und seine Herrschaft als eine päpstliche Vorherrschaft über Europa für "...eine Zeit, Zeiten und eine halbe
..." oder 1260 Jahre definiert, die 1798 enden.
3. Die Zeitlinien der "Tiere" und "Hörner" in Daniel 8-9 wiederholen wieder diese Reihengolfe der Weltreiche und die
päpstliche Herrschaft, aber fügt einen bedeutsameren Faktor hinzu, der sich bis 1844 bewegt, die 2300 Jahr-Tage,
die den Beginn des Untersuchungsgerichts bestimmen.
4. Die Zeitlinie von Königen m Danniel 11 wiederholt Daniel 2,7,8,9 mit der gleichen Reihenfolge von Königreichen, aber
bewegt sich wieder weiter vorwärts auf "die Zeit des Endes" zu (Verse 40-45) sogar bis in unsere heutige Tage und in die Zukunft.
5. Die drei Zeitlinen in Daniel 12 sind einfach Erweiterungen von Daniel 11, die zusätzliche Einzelheiten geben.
Die progressive, vorwärts schreitende Bewegungl des gesamten Danielbuches trägt den Leser zu
den Letzten Ereignissen in dem letzten Kapitel 12 befaßt sich ausschließlich mit der ENDzeit.
1. Die drei Zeitlinien in Daniel 12 sind NICHT in der Prophezeiung der "siebzig Wochen" in Daniel 9,24-27 verwurzelt, noch eine Erweiterung davon. Die "Zeit, Zeiten und eine halbe" in Daniel 12 sind NICHT der gleiche Zeitabschnitt wie der in Daniel 7,25 noch die dreieinhalb Jahre von 31 bis 34 n.Chr. in Daniel 9,24-27.
Die drei Zeitlichen in Daniel 12 WERDEN NICHT im Zusammenhang mit den letzten dreieinhalb Jahren der Prophezeiung der siebzig Wochen in Daniel 9 verwendet, um irgendeine Form von "Lückentheorie" zu unterstützen, sei sie innnerhalß oder außerliab das Adventismus entstanden. Die "Lückentheorie" wurde durch römisch-päpstliche Futuristen angestiftet, um die Identifikation des "kleinen Horns" in Daniel 7 und 8 als das Päpstliche Rom zu durchkreuzen. Der moderne abgefallene Protestantismus nahm es als eine Basis für diejenigen Schlußfolgerungen an, die letzten Endes zu der Theorie der heimlichen Entrückung führten.
Ellen G. White sagt klar aus, daß die siebzig Wochen 34 n.Chr. ENDETEN. Sie erweitert sie NICHT biz zur Endzeit, Siehe PK 493 und GK 412, wo sie sagt, daß "die eine Woche [sieben Jahre] 34 n.Chr. ENDETEN".
2. Die Zeitlinien in Daniel 12 müssen alleine dastehen als das letzte Segment erfüllter Prophetie am äußersten Ende der Zeit. Die vorwärts schreitende Bewegung im Buch Daniel (siehe Diagramm auf Seite 57) ssetzt die Zeitlinien in Daniel 12 an das äußerste ENDE des Buches und beschreibt das äußerste Ende der Zeit. Wenn sie korrekt verstanden werden, sind sie das LETZTE SEGMENT der Prophetie, die sich durch die Schlußereignisse der Geschichte erfüllen
wird. (Prophetie ist einfach im voraus geschriebene Geschichte). Es ist das LETZTE SEGMENT der Anwendung inmitten der historizistischen Schule prophetischer Interpretation. Es ist die letzte Rundedes "Entrollens der Buchrolle".
3. Es ist unumgänglich, daß der Bibelstudent die Zeitlinien in Daniel 12 aus jedem Konzept einer doppelten Anwendung von Daniel 7,25 herauszieht und besonders aus jeder "Lückentheorie", die bezüglich Daniel 9 vorgeschlagen wird. Das nicht zu tun, bedeutet, diese Zeitlinien mit Irrtum zu umwölken.
Es gibt eine Ähnlichkeit oder Parallele zwischen den ersten dreieinhalb Jahren der christlichen Kirche (31 bis 34 n. Chr.) und den letzten dreieinhalb Jahren in Daniel 12, gerade als der Frühregen des Heiligen Geistes zu Pfingsten ausgegossen wurde, um die christliche Kirche zu begründen, so wird auch der Spätregen am Ende der christlichen Ära augsgegossen werden.
ANWENDUNGEN" VON DANIEL 12?
Die Pioniere der Adventismus studierten die drei Zeitlinien in Daniel 12. Sie versuchten, sie in ihre jüngste Vergangenheit einzupassen und endeten die Zeitlinien 1798 und 1844. Sie sahen Daniel 12 als eine Wiederholung der 1260 und 2300 Jahr-Tage der Prophezeiungen in Daniel 7,8,9 an. Deshalb nahmen sie an, daß die prophetischen Zeitlinien in Daniel 12 symbolische Zeit sind. Von unserem günstigen Ausgangspunkt in der Zeit bietet dies Probleme wie folgt:
1. Daniel 12 ist ohne Symbolismus geschrieben, ist in buchstäblicher Sprache. In buchstäblichem Kontext sollten die Zeitlinien als buchstäbliche Tage verstanden werden. Weder ihnen noch uns ist es erlaubt, buchstäbliche Sprache zu entschlüsseln! In der Vorsehung Gottes wurde ihre sekundäre Anwendung dazu gebraucht, ihre prophetische Haltung für ihre Zeit in der Geschichte zu stärken. Wir können heute nicht auf dem gleichen Grund stehen. Das Entrollen der Buchrolle gibt der letzten Generation eine breitere Perspektive
2. Die buchstäbliche Sprache in Daniel 12 stellt klar fest, daß sie sich mit dem ENDE beschäftigt, wenn ALLE DINGE BEENDET WERDEN SOLLEN. Dies galt nicht für 1799 oder 1844. Es ist auch Zufunft!
3. Prophetie öffnet sich zur Zeit der Erfüllung. Vor über einem Jahrhundert waren die "Gefangene der Geschichte", und es koonte nicht von ihnen erwartet werden, daß sie die Prophetie öffnen würden, die mehr als hundert Jahre vor ihrer Zeit der Erfüllung war. Der Herr belastete sie nicht mit "Warnungen", die für ihre Tage keinen Bezug hatten.
4. "In jedem Zeitalter gibt es eine neue Weiterentwicklung der Wahrheit, ... " GN 86. Die Wahrheit für jedes Zeitalter kommt von der Bibel. Es ist für diese Generation unpassend zu erwarten, daß die vergangenen Generation ihr Bibelstudium für sie getan haben.
Einige nähern sich dem Studium der Prophezeiungen in Daniel und Offenbarung, besonders denjenigen prophetischen Elementen, die sich mit Zeit oder Zeitlichen befassen, mit Angst und Besorgnis. Diese Gefühle sind durch gewisse Aussagen, die vom Ellen G. White gemacht worden sind, verursacht, die scheinbar sagt, daß alle Prophetie, die sich auf Zeit oder Zeitlinien bezicht, 1844 endete. Diejenigen, die solche Bestürzung haben, müssen ein sorgfältiges Studium solcher Aussagen machen. Die Wahrheit wird durch eine Verletzung hermeneutischer Prinzipien verleugnet. Das gottlose Babylon hat die Menschen vom Bibelstudium abgehalten und sich viele Arten von Irrtümern ausgedacht. Die einfachen hermeneutischen Prinzipien, die verletzt werden, sind:
1. Einem Text soll es nicht erlaubt sein, alle anderen zum Thema zu zerstören.
2. Die Aussagen müssen im Kontext gelesen werden.
3. Historische Hintergründe und Umstände müssen berücksichtigt werden.
Unter uns gibt es auch jene, die diese Prinzipien verletzen, nicht nur beim Bibelstudium, sondern auch beim Gebrauch der Schriften von Ellen G. White. Dies ist ein babylonischer Plan, um die Menschen vom Bibelstudium abzulenken und es resultiert in vielen Arten von Irrtümern. Dieser gottlose Mechanismus setzt, wenn er auf den Geist der Weissagung angewandt wird, nicht nur dem Studium der Prophetie, die für die Endzeitkrise benötigt wird, eine Straßensperre, sondern verursacht auch jedem Studium der Zeitlinien in Daniel 12 große Schwierigkeiten. Diejenigen, die damit zu tun haben, sollten dem nächsten Abschnitt ein konzentriertes Studium schenken.
Babylon behauptet, daß ihre Lehren direkt von der Bibel kommen! Ihre mannigfaltigen Irrtümer beruhen auf einem unbalanciertem Gebrauch der Heiligen Schrift. Ihre Methoden der Theologie sind:
1. Gebrauche einen Text, während alle anderen zu dem Thema ignoriert werden.
2. Ignoriere den Kontext - Verse vor and nach dem zur Debatte stehenden Text
3. Ignoriere die historischen und genauen Hintergründe.
Dieselben verderblichen Techniken können auf die Schriften von Ellen G. White angewandt werden!
1. Eine Aussage wird exklusiv genutzt und alle anderen, die sich auf das Thema beziehen, ignoriert.
2. Die Aussagen werden aus historischen und genauen Hintergründen herasugenommen.
3. Bestimmte Anwendungen werden als allgemeine Regel mit unbegrenzter Anwendung angenommen.
Heute benutzen einige sowohl die Heilige Schrift, dies sagt "... Es wird keine Frist mehr sein, ..." (Offenbarung 10,6), als auch Ellen G. Whites Aussagen über die 2300 Jahr-Tag Prophetie in dieser gleichen Weise, wodurch Männer und Frauen von einem Studium der Endzeitprophetie in dem Wort Gottes vertrieben werden. Sie würden all jene Prophezeiungen, die sich mit Zeit oder Endzeit oder Zeitlinien in den Büchern Daniel und Offenbarung befassen und sich auf die kommende Krise und Schlußereignisse der Erdgeschichte beziehen, einmauern. Solche Bewegungen sind nicht von Gott, sondern sind Satans Versuch, die Sicht der Menschen auf jene außrordentlichen Wahrheiten zu verblenden, die sie am meisten benötigen werden, sich auf Ereignisse vorzubereiten, die gerade vor uns liegen,
Wenn solche Taktiken nicht in ihrer Perversität erkannt werden und wenn sie fortgesetzt werden, werden ihre Befürworter sich selbst und ihre Nachfolger gerade zurück in die Dunkelheit und Verwirrung von Babylon führen! Das folgende ist ein sorgfältiger Blick auf die Aussagen von Ellen G. White, nicht nur um die korrekten hermeneutischen Regeln beim Studium der Heiligen Schrift zu beachten, sondern auch um dieselbe Rechtschaffenheit und Techniken zu verwenden, wenn ihre Schriften untersucht werden.
Der Engel in Offenbarung 10,6 erklärt , "...Es wird keine Frist mehr sein, ..." Ellen G. White erklärte den Text so, indem sie sagte:
Diese Zeit, die der Engel mit einem feierlichen Eid angibt, ist weder das Ende dieser Weltgeschichte noch dar Gnadenwit, sondern der prophetischen Zeit, die der Wiederkunft unseres Herrn vorausgehen soll. Das heißt, daß das Volk Gottes keine weitere Botschaft über eine bestimmte (prophetische) Zeit bekommen wird. Nach diesem Zeitabschnitt, der von 1842 bis 1844 reicht, kann es keine bestimmte Berechnung prophetischer Zeit mehr geben. Die längste reichte bis zum Herbst 1844. (Ms. 59, 1900) 7 BC 971, BK 529.
Wieder schrieb sie:
Diese Botschaft kündigt das Ende dar prophetischen Zeitabschnitte an. 2 SM 108.
Zusätzlich zu diesen inspirierten Aussagen gibt es jene, die uninspirierte Annahmen hinzufügen und schlußfolgern, daß das Jahr - Tag Berechnungsprinzip, das prophetische Zeit in buchstäbliche Zeit umwandelt 1844 ungültig wurde. Einige fühlen, daß es gefährlich ist, jede Prophezei- ung zu studieren, die Zeit erwähnt oder sich auf Endzeitanwendungen bezieht.
Das Problem ist, daß Gottes Volk um Gutes Wort besorgt wird, besonders um jene Teile, die es am meisten benötigt, um es durch die Zeit der Schwierigkeiten zu führen, ihm Hoffnung auf die letzte Befreiung und ein Verständnis der Endzeitkrise zu geben, die die Welt so bald überfallen wird.
Dar wahre Anbeter muß den Westen Jesu gehorchen: "Ihr erforscht die Schriften ... " Johannes 5,39.
"Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich..." 2.Timotheus 3,16. Es gibt KEINE Sicherheit oder
Logik darin, gewisse Teile der Schrift vom Studium auszuschließen. Wahre Anbeter müssen nach der Gegenwärtigen Wahrheit suchen und sie verkündigen. Gottes Volk der letzten Generation muß leitendes Licht aus dem prophetischen Wort finden, das sich an ihre eigenen Tage richtet, wie in den Büchern Daniel und Offenbarung umrissen wird. Sie müssen sich auf Endzeitprophezeiungen konzentrieren, die sie auf die letzte Krise und Befreiung vorbereiten werden. Es ist nicht sicher zu schlußfolgern, daß die Endzeitprophezeiungen, die das Element der Zeit erwähnen, auf vage und bedeutungslose Weise ohne bestimmte Anwendung gelesen werden müssen. Welche hermeneutische Regeln können das Volk Gottes in ihrem Studium der Endzeitprophetievin Daniel und Offenbarung und anderen Teilen der Bibel leiten?
Jene hermeneutischen Prinzipien, die Harmonie zwischen der Ermahnung, die ganze Schrift zu studieren, und den Aussagen von Ellen G. White bringen, sind einfach. Besondere Betonung sollte auf das folgende gelegt werden:
1. Einem Bibeltext sollte nicht erlaubt sein, alle anderen zu dem Thema zu zerstören!
2. Zitat von Ellen G. White sollte nicht erlaubt sein, alle anderen zu demselben Thema zu zerstören.
3. Bibelverse müssen im Kontext gelassen werden.
4. Zitate von Ellen G. White müssen im Konstant der Diskussion gelassen werden.
5. Aussagen von Ellen G White müssen im genauen Hintergrund gelassen werden, wie in dem folgenden
Teil 12 erklärt wird.
Wenn solche hermeneutischen Prinzipien befolgt werden, werden die Aussagen du Heiligen Schrift und von Ellen G. White in Harmonie angetroffen werden. Eine gute Hermeneutik wird das Problem sorgloser Annahmen lössen, die Entschuldigungen erfinden, um die Schriften zu ignorieren, die sich mit Schlußereignissen befassen!
Was is der Textzusammenhang und der historische Hintergrund in Offenbarung 10,5.6?
Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel und schwor bei dem, der in alle Ewigkeit lebt ... Es wird keine Frist mehr sein..." Off.10,5.6.
Seit über einem Jahrhundert haben Siebenten-Tags-Adventisten den Kontext in Offenbarung 10,9 erkannt, der das kleine Buch als Honig in meinem Mund beschreibt... bitter im Bauch, (Umschreibung des Autor), wie es sich auf die Süße der Botschaft bezieht, die durch die große Adventbewegung gegeben wurde, und auf die Bitterkeit der großem Enttäuschung am 22.Oktober 1844. Dies liefert den historischen Hintergrund. Der theologische Kontext bestimmt, daß die Botschaft der großen Adventbewegung auf einem Text basierte - Daniel 8, 14 und seiner Erklärung der prophetlischen Zeit[LINE] der 2300 Jahr-Tage, die 1844 endete.
Wenn Ellen G. White Offenbarung 10,5.6 kommentiert, muß daran erinnert werden, daß sie die prophetischen Zeit auf die prophetische ZeitLINIE der 2300 Jahr-Tage bezieht.
Es ist unumgänglich, daß das prophezeite Ausleger und jene, die die Schriften von Ellen G. White lesen, vestehen, daß ihre Verwendung des Ausdrucks "prophetische Zeit" im Zusammenhang mit Offenbarung 10 der des Engels selbst gleich ist bezüglich der "prophetischen Zeit[LINE]" in Daniel 8,14 hinsichtlich der 2300 Jahr-Tage. Weder der Engel noch Ellen G. White hoben alle anderen Prophezeiungen auf, die sich mit Zeit befassen, wie sie sich in Offenbärung 16-22 und Daniel 12 befinden. Der Engel hob nicht alle prophetischen Äußerungen nach 1844 auf und auch Ellen G. White tat das nicht.
Wenn wir ihre Aussage lesen, sollte sie deshalb wie folgt verstanden werden:
Diese Zeit, die du Engel mit einem feierlichen Eid angibt, ist weder das Ende dieser Weltgeschichte noch der Gnadenzeit, sondern der prophetischen Zeit[LINIE von Daniel 8,14], die Wiederkunft unseres Herrn vorausgehen soll. 7 BC 971, BK 529.
Wenn diese Aussage so verstanden wird, zerstört sie keine andere Prophetie! Sie hat nichts mit jenen Zeitlinien oder Ereignissen zu tun, die 1844 folgen.
[der 2300 Jahr-Tage]
ENDETE 1844
Diese Botschaft kündigt das Ende der prophetischen Zeitabschnitte an. (Ms. 32, 1896) 2 SM 108.
Nach diesem Zeitabschnitt, der von 1842 bis 1844 reicht, kann es kein genaues Suchen von prophetischer Zeit geben. (Ms. 5 9, 1900) 7 BC 971.
Erinnern Sie sich an die historischen Hintergründe und den Kontext! Welche prophetischen Zeitabschnitte waren in der 2300 Jahr-Tag prophetischen Zeitlinie in Daniel 8,14 und 9,24-27 eingeschlossen?
1. Die siebzig Wochen Dan. 9,24
2. Die sieben Wochen Dan. 9,25
3. Die 62 Wochen Dan. 9,25
4. Die siebzigste Woche, die Ereignisse zu Beginn der Woche einschließt Dan. 9,26
5. Die Mitte der Woche Dan. 9,27
6. Das Ende der Woche Dan. 9,27
7. Die 2300 Jahr-Tage, die 1844 enden Dan. 8,14
Diese prophetischen Zeitabschnitte, die innerhalb der 2300 Jahr-Tage Zeitlinie enthalten sind, können nicht auf andere Weise restrukturiert oder zurückverfolgt werden als die, die durch die frühe Adventbewegung getan wurde. Diese Aussagen hatten michts mit Prophetie oder Zeitlinien hinsichtlich von Ereignissen zu tun, die die letzte Generation betreffen. Eis ist unumgänglich, daß Ellen Whites Kommentare im Kontext gelassen werden, oder sie werden sich einander widersprechen! Solche Kommentare falsch anzuwenden, schneidet das ganze Studium von Daniel und Offenbarung, du auf Zeiten nach 1844 gerichtet ist effektiv ab.
Wem die Zitate des; Propheten aus dem historischen Hintergrund herausgenommen werden, scheinen sie außerhalb das Kontextes einander zu widersprechen. Schau auf solche sogenannte widersprüchliche Aussagen wie folgt:
| Diese Botschaft [von Offenbarung 10.5,6] kündigt das Ende der prophetischen Zeitabschnitte an. 2 SM 108. |
In der Heiligen Schrift sind Wahrheiten, die sich besonders AUF UNSERE EIGENE ZEIT beziehen, auf den Zeitabschnitt gerade vor dem Erscheinen des Menschensohns ... Die Prophetischen Zeitabschnitte... die sich bis zum äußersten Abend der großen Vollendung erstrecken, werfen eine Flut von Licht auf Ereignisse, die dann stattfinden. (RH 25.Sept. 1883) 1 RH 367. |
Während das Zitat links sich auf prophetische Zeitabschnitte vor 1844 bezieht wie es in der 2300 Jahr-Tage-Zeitlinie in Daniel 8.14 enthalten ist), beziehen sich die prophetischen Zeitabschnitte im rechten Zitat auf jene, die sich nach 1844 auf den Abend der großen Vollendung erstrecken.
Die PROPHETISCHE ZEIT [LINIE
der 2300 Jahr-Tage - und
Ihre PROPHETISCHEN ZEITABSCHNITTE, die darin
enthalten sind] ENDETE 1844
Nach de Enttäuschung von 1844 gab es jene, die die Erklärung nicht akzeptierten, daß Jesus nicht zu dieser Erde wie erwartet gekommen war, sondern das Allerheiligste betreten hatte, um das Untersuchungsgericht zu beginnen. Solche Personen kehrten zu der Zeitlinie in Daniel und besonders zu der 2300 Jahr-Tag Prophezeiung zurück und suchten neun Daten und Wege, um sie und die darin enthaltenen Zeitabschnitte anzuordnen, um verschedene Zeiten für das Kommen des Herrn vorherzusagen. Diesen Personen, die fortwährend neue Daten setzten und mehr Enttäuschungen hatten, wurde von Ellen G. White gesagt, daß es keine weitere definitive Nachforschung jener 2300 Jahr-Tag prophetischer Zeitabschnitte geben könnte, um ein Datum für du Kommen Jesu festzulegen. Bezüglich dieser Bemühungen gab sie den Rat:
Das heißt, daß das Volk Gottes keine weitere Botschaft über eine bestimmte (prophetische) Zeit bekommen wird [wobei erwartet wird, daß der Herr an einem definitiven Datum kommt]. Nach diesem Zeitabschnitt, der von 1842 bis 1844 reicht, kann es keine bestimmte Berechnung prophetischer Zeit mehr geben. Die längste reichte bis zum Herbst 1844. (Ms. 59, 1900) 7 BC 971, BK 529.
Diesen Problem wird in dem folgenden Zitat beschrieben:
Es wurden für das Kommen des Herrn verschiedene Zeiten gesetzt und den Brüdern aufgedrängt. Aber der Herr zeigte mir, daß sie vorübergehen würden, den die Zeit der Trübsal muß vor dem Kommen Christi stattfinden. 1 T 72.
Zeit für Zeit wird von verschiedenen gesetzt, und sie wandten vorübergehen; und der Einfluß dieses Zeitsetzens wird dazu neigen, den Glauben des Volkes Genies zur zerstören ... denn die Zeit dar Trübsal muß vor dem Kommen Christi kommen,- 1 T 72,73.
Der Hintergrund der Umstände für Ellen G. Whites Aussagen, daß es keine definitive Nachforschung von Zeit geben kann und daß die prophetischen Zeitabschnitte (der 2300 Jahr- Prophezeiung) zu ihrem Ende gekommen sind, betraf das Datumsetzen für das Kommen Christi. Wieder sei gesagt, daß wir weder den Tag noch die Stunde Seines Kommens wissen Können! Jedoch dürfen wir die Zeitlinien in Daniel und Offenbarung studieren, um die abschließenden Ereignisse zu skizzieren, und wir sind zu wissen verpflichtet, wann es "nahe vor der Tür ist.
Der Schwerpunkt der Prophezeiung der Zeitlinie in Daniel 8.14 wer nicht entworfen worden, um ein Datum für das Zweige Kommen Jesu zu liefern. Anzunehmen, daß es so gedacht war, war ein Irrtum, der die große Enttäuschung 1844 bewirkte. Das Zweite Kommen Jesu und sein exaktes Datum ist auch nicht der Schwerpunkt irgendeiner anderen Prophezeiung, die in Daniel
12 eingeschlossen ist. Was war dann der Schwerpunkt der 2300 Jahr-Tag Zeitlinie? ES TEILTE DAS DATUM FÜR DEN BEGINN DES UNTERSUCHUNGSGERICHTS MIT! Es zeigte auf den sich ändernden Dienst Christi und Seine Bewegung vom Heiligen zum Allerheiligsten des himmlischen Heiligtums. Es lenkte die Aufmerksamkeit zu dem Gesetz dar Zehn Gebote und die Heiligkeit des vierten Gebots, den wahren Siebenten-Tags-Sabbat. Es rief zur Vervollkommung der Leute auf, um dem Gericht zu begegnen. Es signalisierte den Beginn des Gerichts über die Toten, wonach du Gericht über die Lebenden folgen würde. Es war niemals beabsichtigt, sich auf das Zweige Komma Jesu zu Konsentrieren.
Evangelisten weisen auf das Zweite Kommen Jesu hin als eine Lehre. Es ist die gesegnete Hoffnung, auf die die ganze Schrift Inklusive der Prophetie hinweist. Aber Prophetie und prophetische Zeitlinien haben niemals ein Datum für das kommen Jesu gesetzt und werden en niemals tun. Der Tag und die Stunde werden nicht bekannt sein, bis sie durch die Stimme Gottes während der siebten Plage angekündigt werden. (Siehe GK 640). Wir haben erst nicht nötig, das Datum, Tag und Stunde Seines Kommens zu wissen. Was wir wissen müssen, ist die Information HINSICHTLICH VON EREIGNISSEN, DIE SICH AUF DAS SCHLIESSEN DES UNTERSUCHUNGSGERICHTS BEZIEHEN. Daniel 12 konzentriert sich auf das Endzeitszenario, um uns zu helfen, die Zeit der Trübsal. dies gerade vor uns ist, durchzustehen.
Prophetie ist dasjenige Licht, von dem in 2.Petr.1,19 gesprochen wird, das uns hilft, unsere Haltung und unseren Orientierungssinn dorthin zu bringen, wo wir uns während des Entrollens der Buchrolle befinden. Es identifiziert Gottes wahres Volk wie auch den Feind. Es warnt uns, wann wir aus den großem Städten heraus sollen und sagt uns, wie wir geduldig wartet, bis Gott den großen Kampf zu ienem erschöpfenden Ende bringt. Es sichert uns zu, daß die Befreiung unterwegs ist. Prophetie liefert keine Daten für das Fallen des Spätregens, auch nicht für das Ende der Gnadenzeit, auch nicht für das Kommen Jesu. Die Zeitlinien in Daniel 12 konzentrieren sich auf gesetzgebende und gerichtliche Aktionen, die in die letzte Krise führen und eine Skizze von Ereignissen in ihrer Reihenfolge bereitstellen. Es liefert uns jene Warnung, die wir alle vor der Zeit des Endes benötigen werden müssen. Zusammengefaßt brauchen wir Hilfe, um durch die Zeit der Trübsal hindurch zu kommen, aber wir wissen NICHT und brauchen NICHT das Datum Seines Kommens.
Nicht die Zeitlinie in Daniel 8,14 war der Test, sondern es war der Irrtum derjenigen, die annahmen, daß sie auf das Datum des Kommens Jesu zeigte, der es zu einem Test machte. Gott heilt Seine Hand über jenen Irrtum und erlaubte, daß er zu einem Test wurde. Jener Test wurde zu einem Werkzeug in Seiner Hand, so daß nur die, die treuen Herzens waren, gesammelt werden könnten, um zu den letzten großen Übrigen zu werden, die der ganzen Welt das wahre , Evangelium verkünden.
Jetzt wissen wir, was für ein Irrtum das war. Jene Prophezeiung und Zeitlinie wird niemals wieder ein Test für das Volk Gottes sein. Wir werden nicht wieder denselben Fehler machen. Wir werden niemals wieder die Zeitlinie in Daniel 8.14, auch nicht irgendeine andere Zeitlinie dazu benutzen, ein Datum für Sein Kommen zu setzen. Diese Tatsachen sollten nicht unserem Studium der Zeitlinien im Weg stehen, die die Endzeitereignisse skizzieren, die Seinem Kommen vorausgehen.
Die Ersten-Tags Adventisten akzeptierten nicht die volle Bedeutung de Zeitlinie in Daniel 8,14, die das Gericht, das Gesetz du Zehn Gebote und den wahren Siebenten-Tags Sabbat betraf. Folglich fuhren sie damit fort, Daten mittels jene Zeitlinie festzusetzen, wobei sie Argumente benutzten, die Ellen G. White als schriftwidrig und verdorben erklärte.
Die Ersten-Tags-Adventisten haben Zeit für Zeit festgesetzt und ungeachtet des wiederholten Versagens, haben sie den Mut gesammelt, neue Zeiten festzusetzen. Gott hat sie darin nicht geführt. Viele von ihnen haben die wahren prophetischen Zeiten zurückgewiesen und die Erfüllung der Prophetie ignoriert... Der große Test war 1843 und 1844; und all die, die seitdem Zeit festgesetzt haben, haben sich selbst und andere getäuscht. 1 T 73.
Die Studien der Zeitlinien in Daniel 12 stellen keinen Test auf Zeit für das Kommen Jesu dar, sondern sie skizzieren zukünftige Ereignisse, die uns zu dem großen Abend der großen Vollendung führen!
In Daniel und Offenbarung gibt es verschiedene Zeiten und Zeitlinien, die die Zukunft betreffen. Ellen G. White hat auch einige von ihnen kommentiert und sie einen zukünftigen Rahmen gestellt. Z.B. schrieb sie:
Posaune für Posaune WIRD geblasen, Schale für Schrie nacheinander auf die Bewohner der Erde ausgegossen WERDEN. Szenen riesigen Interesses sind genau vor uns (Brief 109, 1890). 7 BC 982.
Die obige Aussage plaziert die Posaunen in die Zukunft. In diesen Posaunen wird Zeit wie folgt erwähnt:
... der Tag seinen dritten Teil nicht schien und die Nacht gleicherweise. Off.8,12.
... fünf Monate Off.9,5.10.
... auf Stunde und Tag und Monat und Jahr ... Off.9,15.
Die Plagen, die in Offenbarung 11,6 und 16 erwähnt werden, sind noch Zukunft. In Jenem Kapitel wird Zeit wieder erwähnt:
... tausendzweihundertsechzig Tage ... Off.11,3.
... drei Tagen und einem halben... Off.11,11.
... in jener Stunde ... Off.11,13.
Offenbarung 13 weist auf das Tier hin, dessen verwundetes Haupt zum Schluß heilt, so daß "die ganze Erde hinter dem Tier her staunt". Dies hat sich noch nicht erfüllt, weil noch nicht alle Nationen in dem Maße hinter dem Papsttum her staunen, daß es die Macht hat, um in der letzten "Zerschlagung" oder Verfolgung des Volkes Gottes "mit den Heiligen Krieg zu führen". Jene Prophezeiung fährt fort zu sagen:
... es wurde ihm Macht gegeben, zweiundvierzig Monate zu wirken. Off. 3,5.
Auch Offenbarung 17 erwähnt Zeit:
... zehn Hörner ... eine Stunde Macht wie Könige empfangen... Off.17,12.
Offenbarung 18 erwähnt Zeit:
Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen... Off.18,8.
Denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen. Off 18, 10.
Denn in einer Stunde ist der so große Reichtum verwüstet worden. Off. 18,17.
Denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden Off, 18,19.
Auch Offenbarung 20 hat eine Einheit der Zeit:
... um des Zeugnisses Jesu ... mit dem Christus tausend Jahre. Off.20,4.
Die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Off.20,5.
Auch gibt es einen Hinweis auf Zeit, der noch Zukunft ist, in Offenbarung 8:
...ein Schweigen im Himmel, etwa eine halbe Stunde. Off.8,1. 1
Sollen wir all diese Abschnitte der Offenbarung ignorieren? Sollen wir schlußfolgern, daß Gott es niemals im Sinn hatte, daß Sein Volk die Bedeutung von irgendeiner solchen Prophezeiung nach 1844 versteht? Ist dies alles verbotenes Territorium? Wenn ja, warum gibt es diese Zeitprophezeiungen? Hatte Ellen G. White diese Einstellung zu all dieser Prophetie?
Sollen wir alle nur bei dem letzten Kapitel Daniel unsere Augen schließen, von dem E.G. White klar sagt:
Laßt uns das zwölfte Kapitel Daniel lesen und studieren. Es enthält eine Warnung, die wir alle vor der Zeit des Endes benötigen werden. Brief 161, 30.Juli 1903.
Sollen wir die drei Zeitlinien in Daniel 12 abschreiben, die die schließenden Ereignisse skizzieren?
Ist das Jahr-Tag Berechnungsprinzip veraltet? Hat Ellen G. White jemals erklärt, daß dies Mittel der Umwandlung von symbolich-prophetischer Zeit in buchstäbliche Zeit 1844 mit weggetan worden war? Natürlich nicht! Sollen wir uns selbst verbieten, das Jahr-Tag Berechgungsprinzip jetzt zu benutzen, um Zeit (die prophetischem Symbolismus liegt) in buchstäbliche Zeit umzuwandeln, wodurch der Symbolismus der Offenbarung mit den buchstäblichen Aussagen in Daniel 12 verbunden werden kann? Müssen wir ein Gespinst von unserem Selbstgemachten um uns herum werfen, so daß wir die Offenbarung nicht mit Daniel verknüpfen können?
Sollen wir nur all diese Abschnitte in der Offenbarung ignorieren, die die Zeit betroffen, besonders jene, die mit definitiven Messungen der Zeit zu tun haben, wie z.B. eine Stunde, ein Monat, ein Jahr, und sie nur als eine unbestimmte Zeit ansehen, "nur eine hurze Zeit" oder "eine Weile"?
Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baum das Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist. Off.22,18.19.
Es gibt viele Hinweise von Ellen G. White, die das Volk Gottes dazu drangen, die Bücher Daniel und Offenbarung zusammen zu studieren. Sie seht diese Prophezeiungen in einen Endzeitrahmen. Es ist darum unumgänglich, daß der Bibelstudent seinen Verstand und sein Herz öffnet, um erneut die Schätze im Wort zu studieren, die auf ihre korrekte zeitliche Abstimmung für ein perfektes Verstehen warten.
Darum können wir schlußfolgern, daß das Jahar-Tag Berechnungsprinzip einfach eine Einheit der Umwandlung ist - ein mathematisches Werkzeug. Es ist wie ein Zollstock, der in der Ecke gelassen wird, bis er gebraucht wird. Es wird für die Messung und Umwandlung prophetischer
Zeit benötigt. Dies ist zum Gebrauch beim Kombinieren des Symbolismus der Offenbarung mit den buchstäblichen Teilen in Daniel wesentlich.
Als die Jesuitisch-Futuristischen Ausleger betimmten, die Aufmerksamkeit von dem verfolgenden "kleinen Horn" in Dan.7,25 abzulenken, wie es während 1260 Jahre in einer päpstlichen Vorherrschaft existierte, war ihr erstes Handeln, das "Jahr-Tag Berechnungspringzip" auszuschalten und zu bestreiten.
Wenn der Endzeitprophetische Ausleger den Jesuitisch-Futuristischen Fußstapfen folgt, wird auch er erklären, daß das "Jahr-Tag Berechnungsprinzip" 1844 endete. Dadurch, daß es zurückgewiesen wird, hat es die Verbindung zwischen Daniel und der Offenbarung zerstört. Endzeitprophetie in Daniel 12 betrifft buchstäbliche Zeit, wohingegen die Endzeitprophezeiungen der Offenbarung im Symbolismus liegen. Das "Jahr-Tag Berechnungsprinzip" liefert die einzige Verbindung in der Zeit zwischen den beiden!
Wenn Satan sich des "Jahr-Tag Berechnungspringzips" entledigen kann, weiß er, daß er ein Verstehen der 30 Tage Differenz zwischen den Daniel 12 Zeitlinien (1260 Tage und 1290 Tage) verhindern kann, so daß sie nicht mit der prophetischen Zeit in Offenbarung 17 und 18 verbunden werden können. Die Zeiten, auf die in Offenbarung 17 und 18 verwiesen wird, können solange keine Bedeutung haben, bis sie durch das "Jahr-Tag Berechnungspringzip" entschlüsselt und mit Daniel 12 verknüpft werden.
Ein Ausschalten des "Jahr-Tag Berechnungspringzips" wird genauso beim Blockieren des prophetischen Verständnisses in der Endzeit effektiv sein wie im Mittelalter!
Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, sondern mein Vater allein. Matth.24,36. ABER
So sollt auch ihr, wann ihr dies alles seht, erkennen, daß es nahe an der Tür ist. Matth.24,33.
Und so besitzen wir das prophetische Wort um so fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag ambricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht 2.Petr.1,19.
Ihr erforscht die Schriften, ... Johannes 5,39.
Wenn wir Daniel 12 und verwandte Prophezeiungen durchsuchen, finden wir, daß sie den Tag und auch nacht die Stunde des Kommens Jesu liefern. Die Zeitlinien in Daniel 12 liefern keinen Anhaltspunkt für diese Information. Es gibt kein Datumsetzen für Sein Kommen!
Die Zeitlichen in Daniel 12 liefern Information, so daß Seine Heiligen wiesen können. "daß es nahe an der Tür ist,.." Der Vater selbst wird Tag und Stunde ankündigen!
Die Zeitlinien in Daniel 12 sind dazu da, um:
1. Zu warnen, daß das Endzeitszenario begonnen hat.
2. Den Schwerpunkt auf die Warnzeichen für das Volk Gottes zu verschaffen, aus den großen
Städten zu fliehen.
3. Bezüglich der Botschaften in Offenbarung 13 zu warnen.
4. Die Hauptereignisse und ihre Folge in dem Endzeitszenario zu skizzieren.
5. Die politischen Zustände zu klären, die das Volk Gottes in der letzten Krise umgeben wird.
6. Hoffnung auf Schutz während der Zeit der Trübsal zu vermitteln.
7. Die Heiligen der letzten Befreiung von den Gottlosen zu versichern.
8. Einsicht in die Bedeutung der gesetzgebenden Verfügungen dar Erde und des Himmels zu verschaffen.
9. Das Interesse für ein Studium der schließenden Ereignisse anzuspornen.
10. Viele prophetische Passagen zu einem klaren Bild von Endzeitereignissenzu verbinden.
1. Daniel 12 ist "EINE WARNUNG", die wir alle vor der Zeit des Endes der Erdgeschichte verstehen werden
müssen (Futur).
2. Daniel 12 konzentriert sic auf das "Ende", "wenn all diese Dinge vollendet werden" und es betrifft die Zukunft.
3. Die vorwärts schreitende, progressive Bewegung des gesamten Buches Daniel treibt das letzte Kapitel (12) auf
Endzeitereignisse und die zukünftige Erfüllung zu.
4. Prophetie ist "im voraus geschriebene Geschichte". Sie ist das "Entrollen der Buchrolle", -ein Kontinuum der historischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Prophetische Ausleger, die Daniel 12 auf zukünftige Ereignisse anwenden, sind "Historizisten" und nicht Jesuitische "Futuristen"!
5. Während die Zeitlinie in Daniel 8,14 vor dem Beginn des Untersuchungsgerichts warnt, sind die Zeitlinien in Daniel 12 eine Warnung vor der Nähe du Schließens des Untersuchungsgerichts. .
6. Daniel 12 muß in derselben konsistenten Weise behandelt werden wie die ganze andere Schrift - mit "DEM BUCHSTÄBLICHEN ZUGANG"
7. Daniel 12 ist in buchstäblicher Sprache geschrieben - nicht im Symbolismus.
8. Die buchstäbiche Sprache in Daniel 12 kann nicht "entschlüsselt" - interpretiert werden. Es kann ihr nur eine historische Anwendung gegeben werden - angewandt auf zukünftige Ereignisse.
9. Dieses Buch EINE WARNUNG ist keine "Interpretation" von Daniel 12. Es ist eine Auslegung oder Klärung von Ausdrücken und eine Anwendung der Prophetie auf zukünftige Ereignisse.
10. Die Zeitlinien Daniel 12 liefern kein Datum, weder Tag noch Stunde für das Zweite Kommen Jesu. Sie offenbaren, daß Er "nahe an der Tür ist."
11.
Die Prinzipien der Rechtschaffenheit, die die Basis für hermeneutische Regeln
sind, finden
nicht nur bei ienem Studium der Heiligen Schrift Anwendung, sondern auch beim
Gebrauch
du Schriften von Ellen G. White:
a. Eine Aussage soll nicht den Effekt aller anderen zu dem Thema zerstören.
b. Aussagen müssen im Textzusammenhang verstanden werden.
c. Aussagen müssen in die korrekten Hintergründe der Umstände gestellt werdenl.
12. Aussagen vom Geist der Weissagung, der aus dem Textzusammenhang und dem Hintergrund herausgenommen werden, werden verkehrte Bedeutungen gegeben, die prophetische Studien abwürgen.
13. Die "Prophetische Zeit[LINIE], die 1844 endete, waren die 2300 Jahr-Tage in Daniel 8,14.
14. Die "Prophetischen Zeitabschnitte, die 1844 endeten", waren jene Zeitabschnitte inmitten der 2300 Jahre, wie sie in Daniel 9,24-27 interpretiert werden.
15. Die "definitive Nachforschung" der prophetischen Zeit, die 1844 endete, betraf die Berechnung und das Datieren der 2300 Jahr-Tag Prophezeiung
16. Zeit wird niemals wieder wie 1844 ein Test sein, weil der "große Test" oder "letzte Test" den wahren Sabbat und das Gesetz Gottes betreffen wird.
17. Viele Prophezeiungen in der Offenbarung, die noch erfüllt werfen, verweisen auf Zeitabschnitte bestimmter Spezifizierung: ein Tag, eine Stunde, eine halbe Stunde, ein Monat, ein Jahr, ein Drittel eines Tages und einer Nacht.
18. Dem Volk Gottes ist es verboten, von der Offenbarung irgendeinen Teil und solche zu ignorieren oder "wegzunehmen", die die Verweise auf die Zeit entschließen.
19.
Das "Jahr-Tag Berechnungsprinzip" ist ein mathematisches Werkzeug. Es
endete nicht
1844.
20. Das "Jahr-Tag Berechnungspringzip" ist ein notwendiges Werkzeug, um Daniel mit der Offenbarung zu verbinden. Es verbindet die symbolische Zeit in der Offenbarung mit der buchstäblichen Zeit in Daniel 12.
21. Für die letzte Generation ist die Zeit gekommen, die drei Zeitlinien in Daniel 12 zu verstehen
22. Daniel 12 ist, wenn es auf die Zukunft angewandt wird, "eine neue Entwicklung der Wahrheit" für dieses Zeitalter, und als solches eine "Haupt" anwendung für die letzte Generation.