Teil 6. WIE WIRD DAS TÄGLICHE--TAMIYD--ZEPTER DER MACHT
"WEGGENOMMEN"?
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"weggenommen" RUWM |
wie es in Daniel 8,11.12.13 gebraucht wird ausgesprochen "ruhm" bedeutet: "erhaben, absorbieren" |
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"weggenommen" CUWR |
wie es in Daniel 11 und 12 gebraucht wird ausgesprochen: "suhr" bedeutet: "beiseite legen, entfernen, ungetan lassen, weglegen..." Strong's Exhaustive Concordance Hebrew, Chaldee Dictionary |
Es gibt einen Unterschied, wie das "tägliche" (Zepter der Macht) durch das Papsttum vom römischen
Weltreich weggenommen worden war und wie es von den Königen der Erde durch
das Papsttum in seiner zukünftigen Regierung weggenommen werden wird. In Daniel 8 hat
das hebräische Wort "RUWM", das mit "weggenommen" übersetzt wird, die Bedeutung von
Absorption oder erhoben werden, aber in Daniel 12,11 wird das hebräische Wort "CUWR"
verwendet, was "weglegen" bedeutet, so daß die Könige der Erde ihre Zepter "weglegen" werden
und sie bereitwillig dem Papsttum in seiner zukünftigen Herrschaft geben.
Betrachte Daniel 8, 11:
Selbst bis an den Obersten des Heeres wuchs er [das kleine Horn Papsttum] empor [er erhob sich selbst]. Und er nahm ihm [dem römischen Weltreich oder heidnischen Rom] das tägliche [Zepter der Macht] <Opfer> weg [es wurde absorbiert und erhoben]... ...
In dem Buch Gott sorgt Bd. 1 erklärt das der zeitgenössische Autor Maxwell auf diese Weise:
Im Westen übernahm die Kirche die Verteidigung der Römischen Zivilisation. Der Kaiser gab den [heidnischen] Titel "Pontifex Maximus" [Hoherpriester] auf, weil die Römischen Götter nicht länger angebetet wurden. Der Bischof von Rom beanspruchte diese priesterlichen Funktionen [ein Prozeß der Absorption], und deshalb bezieht man sich heutzutage manchmal auf den Papst als Pontifex. ... daß es der Papst war - und nicht der Kaiser - der an den Toren Roms stand. Das Römische Reich war zur christlichen Kirche geworden. Gott Sorgt Bd.I, S.171a, übersetzt von Sylvia Renz, redaktionell bearbeitet von Heinrich Frese, Itzehoe, 1987 (aus Herry A. Dawe, Ancient Greece and Rome, World Cultures in Perspective. Columbus, Ohio: Charles E. Merril Pub. Co., 1970 p. 188)
Als Rom durch die Nachlässigkeit der westlichen Kaiser der Gnade der Horden der Barbaren überlassen war, wandten sich die Römer an eine Person um Hilfe und Schutz und baten sie, über sie zu herrschen, und fingen so die zeitliche Souveränität der Päpste an. Und während er bescheiden zu dem Thron Cäsars schritt, ERGRIFF der Stellvertreter Christi DAS ZEPTER [der Macht, des Sitzes und der Autorität]." American Catholic Quaterly Review. April, 1911.
Der Autor Maxwell erkennt Sie Übertragung des Zepters von Macht, Sitz Und Autorität vom heidnischen Rom zu päpstlichen Rom als eine ununterbrochene Linie, genau dem Kein einer Identifikation der Bedeutung des "täglichen". Er schrieb:
Die echte Erfüllung des kleinen Horns aus Daniel 8 kann nichts anderes sein als das Römische Reich und sein Nachfolger, die Römische Kirche... daß in sehnen tierhaften Eigenschaften das heidnische Rom mit dem christlichen eine ununterbrochene Linie bildet. Der Römische Bischof war der Nachfolger des Römischen Kaisers. C. Mervyn Maxwell, Gott Sorgt Bd.I, S.171,171a, übersetzt von Sylvia Renz, redaktionell bearbeitet von Heinrich Frese, Itzehoe, 1987.
Natürlich war die Aufeinanderfolge vom heidnischen zum päpstlichen Rom nur ein Schritt in einer ununterbrochenen Linie, die unten illustriert wird
Babylon Medo- Persien Griechenland heidnisches Rom päpstliches Rom Napoleon
Es ist wichtig zu verstehen, daß das römische Reich eine Kirche-Staat Vereinigung politischer und religiöser Macht war. Seine Religion war Heidentum oder Sonnenanbetung. Als das Zepter der Staatsmacht übertragen wurde, war darum das Heidentum ein Teil der Transaktion! Durch die Absorption des heidnischen Anbetung und ihrer Erhebung, gewann das Papsttum im römischen Weltreich Gunst und erwarb dadurch das Zepter der Macht!
Daher wurde das "tägliche" - das Zepter von Macht, Sitz und Autorität (mit seiner heidnischen Kultur und Religion) durch das päpstliche Rom absorbiert und erhoben. Es war alles ein Paket! Darum wird in Daniel 8,11 das Wort RUWM gebraucht, um anzuzeigen, daß das "tägliche"--- Zepter der Macht vom heidnischen Rom durch Absorption und Erhebung der heidnischen Kultur und Anbetung ins päpstliche Rom "weggenommen" wurde. Deshalb ist der römische Katholizismus "getauftes Heidentum" genannt worden.
In Bezug zur zukünftigen päpstlichen Vorherrschaft, wie sie in Daniel 12 und Offenbarung 13 beschrieben wird, wird das "tägliche" --- Zepter der Macht "weggenommen" werden (wobei ein anderes hebräisches Wort CUWR verwandt wird). In einer anderen Art von Prozeß, wird das Zepter, daß jetzt von vielen "Königen"---Regierungen der Erde gehalten wird, bereitwillig beiseite gelegt werden. Sie werden dann den päpstlichen König auf seinen Thron setzen und das Zepter in seine Hand legen! Das Zepter wird von den Königen der Erde, von Regierungen, Stämmen, Völkern, Sprachen und Nationen "weggenommen" und dem "Greuel der Verwüstung" gegeben werden (Daniel 12,11).
In diesem Rahmen betrachteten die Pioniere des Adventismus Daniel 8. Sie verstanden, daß sich das "tägliche" auf die Übertragung des Zepters von Macht, Sitz und Autorität vom heidnischen Rom auf das päpstliche Rom bezog. Sie verstanden auch die Verflechtung des Haidentums (Sonnenanbetung) mit der Staatsreligion des heidnischen Roms. Sie wußten, daß es die Absorption und Erhebung des Sonnenanbetungsheidentums war, was das päpstliche Rom in eine Position brachte, das Zepter an sich zu reißen. Sie "kürzten" das alles in solchen Aussagen ab:
... das "tägliche" ... war das Heidentum... Uriah Smith, Daniel and the Revelation (Nashville: Southern Publishing Association, 1944), pp. 176,177,282,285.
Heidentum --das "tägliche" in Daniel 8,12 wurde weggenommen... S.N.Haskell. The Story of Daniel the Prophet, (Lancaster, Mass: The Bible Training School, 1908), p. 112. Facsimile reproduction by Southern Publishing Assn., Nashville, TN. 1977.
Bedauerlicherweise haben die Pioniere nicht ihr vollständiges Wissen dünner Konzepte in schriftlicher Form ausgedruckt und der Mangel an ihrer Aussage des Grundprinzips ist seitdem eine Quelle der Verwirrung
Es ist jedoch nötig, diese Perspektive von Daniel 8 zu bekommen, bevor das "tägliche" in Daniel 12 korrekt verstanden und mit ihm ausgerichtet werden kann. Ein wahres Verständnis des "täglichen" öffnet den Blick auf die Beziehung zwischen Daniel 8 und Daniel 12. Es offenbart auch die Beziehung zwischen Daniel 12 und Offenbarung 13 Ober ENDzeitereignisse.
Das folgende ist eine Umschreibung von Daniel 12,11 und Offenbarung 13
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Daniel 12,11 Und von der Zeit an, daß das tägliche- -Zeprter von Macht, Sitz und Autorität weggenommen oder von den Königen der Erde beiseite gelegt werden wird, so daß die päpstliche Herrschaft Nr.2 beginnen kann oder so daß "der Greuel der Verwüstung" eingesetzt oder aufgerichtet wird, werden es tausendzweihundertundneunzig Tage sein, nach denen das Papsttum zerstört werden wird. |
Offenbarung 13,2.3.7.10 Und der Drache --- Satan, gab ihm (dem Papsttum das tägliche) --- Zepter von Macht und seinen Sitz und große Autorität... und die ganze Welt staunte hinter dem Tier her... und Macht (das Zepter) wurde ihm gegeben über jeden Stamm und jedes Volk und jede Sprache und jede Nation... und es wurde ihm gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führend (um sie zu verwüsten)... wenn jemand mit dem Schwert tötet, so muß er mit dem Schwert getötet werden. |
Daniel 8,9-14
Für die meisten Lesern ist es schwierig, Daniel 8,9-14 zu begreifen. Erst wenn ein gutes Verständnis des "täglichen" als das Zepter von Macht, Sitz und Autorität da ist, ist es möglich, einen Sinn in dieser Textstelle zu finden. Erst wenn der Ausdruck "weggenommen" in beiden Bedeutungen wahrgenommen wird, kann er korrekt angewandt werden. An diesem Punkt wird die Freiheit genommen, Daniel 8,9-14 in heutigem Deutsch zu umschreiben:
Daniel 8,9 Und aus ihnen kam ein kleines Horn zum Vorschein --- das päpstliche Rom. Es wurde sehr groß und dehnte sich nach jeder Richtung aus.
Daniel 8,10 Es (das päpstliche Rom) wurde so goß, daß es sogar das wahre Volk Gottes unaufdrückte und verfolgte. Es tötete eine große Anzahl --- Millionen von ihnen, sogar die größten des christlichen Glaubens. Es trampelte sie in einer Verfolgung nieder in der Absicht sie völlig zu zerstören.
Daniel 8,11 Das Papsttum, das eingerichtet wurde, um die Päpste zu erheben, verherrlichte sich selbst, sogar bis zu dem Ausmaß, daß es die Rollen und Ämter des Fürsten --- Christi selbst an sich riß! (Die Päpste werden benannt durch die Titel des: Herrn Gott, des Papstes, des heiligen Vaters, des Fürsten des Friedens, des Stellvertreters Christi, des Hohenpriesters und Papstes.) Durch das Papsttum wurde dar "tägliche"---Zepter von Macht, Sitz und Autorität vom heidnischen Rom durch den Prozeß der Absorption und der Erhebung der Sonnenanbetung weggenommen. Die Stelle des Heiligtums Christi --- die christliche Gemeinde auf der Erde, wurde neidergeworfen.
Daniel 8,12 Eine große Anzahl des Volkes Gottes - Millionen von ihnen wurden der Verfolgung durch die Hand des Papsttums übergeben. Dies war dadurch möglich, weil das Papsttum voll von Übertretung und Sünde war und weil das Papsttum das Zepter der Macht --- das "tägliche" in seiner Hand hielt und ihm somit die Macht des Staates gegeben wurde, um zu verfolgen. Das Papsttum warf die Wahrheit zu Boden nieder. Es praktizierte und hatte Erfolg und dehnte sich über die ganze Welt aus.
Daniel 8,13 Und ich härte einen Heiligen reden. Und es sprach ein Heiliger zu jemandem - dem Redenden nämlich -: Bis wann gilt das Gesicht von dem "täglichen"---Zepter der Macht, das in der Hand des Papsttums ruht, der das Volk Gottes verwüstet und zerstört? Das heißt, wie lang wird diese große Anzahl des Volkes Gottes verfolgt werden? Wie lang wird es dauern, daß die Aufzeichnungen dieser schrecklichen Verfolgungen in den himmlischen Büchern festgehalten werden? Der Himmel wird durch solche Aufzeichnungen von Scheußlichkeiten verunreinigt. Wann wird himmlische Heiligtum, das all diese Aufzeichnungen des Bösen enthält, gereinigt?
Daniel 8,14 Und er sagte zu mir: Es werden 2300 Abende und Morgen (Tage der Versöhnung) sein, bis das Heiligtum den Prozeß des Untersuchungsgerichts beginnen wird. All diese Scheußlichkeiten werden ins Gericht gebracht. Die Aufzeichnungen dieser Sünden werden aus dem Heiligtum entfernt und es wird daher von diesen Scheußlichkeiten gereinigt werden.
Die Pioniere des Adventismus waren extrem geübte Ausleger der Prophetie der historizistischen "Schule" prophetischer Interpretation! Sie verstanden Daniel 7-9 in ihrem historizistischen Hintergrund aufsteigender und fallender Weltreiche. Sie legten Jahrhunderte vorläufiger Spekulation in Bezug zur Bedeutung des "täglichen" beiseite. Damit historizistichen Textzusammenhang und Querverweisstudium wurde Daniel mit der Offenbarung verbunden. Sie kamen bei dem Verständnis am, daß das "tägliche" sich auf das Konzept der Übertragung von Macht, Sitz und Autorität bezieht. Durch diese Alt von Studium identifizieren sie das päpstliche Rom als das "Tier" der dritten Engelsbotschaft und begannen die Warnung aus Offenbarung 14 zu verkünden.
Heute haben wir keine Aufzeichnung ihrer vielen Studien und gebraten Abhandlungen und Wechselwirkungen, die dies Verständnis des "täglichen'' voranbrachten, die durch solche Pioniere wie S.N.Haskell und Uriah Smith wiederholt wurden. Vielleicht haben sie in der Vorse hung Gottes niemals ihre Grundprinzip dargelegt wie in diesem Kapitel dieses; Buches getan wurde. Ihre letzte Schlußfolgerung über das "tägliche" war korrekt genauso wie seine Anwendung die Übertragung von Macht vom heidnischen zum päpstlichen Rom einbezieht,
Leider unterschieden Uriah Smith und Haskell und andere nicht-- zumindest für uns---zwischen Heidentum und dem Zepter der Macht der Staatstegierung. Sie erklärten nicht den Unterschied zwischen dem Zepter der Macht und der Hand, die das Zepter hält, wie unten illustriert wird:
Die folgenden Aussagen offenbaren diesen Mangel an Klarkeit:
... das "tägliche" ...war das Heidentum... Uriah Smith, Daniel and the Revelation (Nashville: Southern Publishing Association, 1944). pp.176,177,282,285. 1944 Ed.
Heidentum---das "tägliche" in Daniel 8,12--wurde weggenommen...S.N. Haskell, The Story of Daniel the Prophet. (Nashville, TN: Southern Publishing Association, 1977),p.112
Jedoch ist es selbstverständlich, daß diese Pioniere das grundlegende Konzept verstanden, wie in Haskell's Erklärung gesehen werden kann. Er schrieb:
Diese Übertragung vom Heidentum [das römische Weltreich] zum Papsttum wird als eine Übertragung von Macht dargestellt... [Off.13.7]. Ibid. 129.
Diese Klärung zwischen dem Zepter und, dem heidnischen Rom, das es hält, ist die Antwort auf den Einspruch, den viele ausgesprochen haben, daß das Heidentum niemals weggenommen wurde! Sie folgern, daß, wenn das "tägliche" das Heidentum war und das "tägliche" weggenommen wurde (Daniel 8,11), dann diese Welt zu dieser Zeit vom Heidentum frei sein sollte. Doch es ist klar heute, daß das Heidentum sehr viel bei uns ist und daß der letzte Konflikt über das "Malzeichen des Tieres" sein wird, das ein falscher Sabbat ist, der direkt vom Heidentum abgeleitet ist. Darum ist es zwingend notwendig, daß diese Klärung zwischen dem Zepter-- "täglichen" und dem heidnischen Rom gemacht wird, das es hält, um solch Mißverständnis zu beseitigen.
Laßt uns vor einer Einstellung des Hohns vor den Adventpionieren bewahren, die die Plattform der Lehre unde des prophetischen Verständnisses errichteten, auf der wie seit mehr als einem Jahrhundert sichter geruht haben. Die, die solch eine Einstellung haben, würden die historizistische "Schule" prophetischer Interpretation für neue Ansichten abschaffen.
Die Heilige Schrift beschreibt die Ausleger der Prophetie der Adventpioniere wie unten umschrieben wird:
Wie Helden rennen sie, wie Kriegsleute enteigne sie die Mauer; und sie ziehen, jeder auf seinem Weg, und ihre Pfade verlassen sie nicht; und keiner drängt den anderen, sie ziehen, jeder auf seiner Bahn; und sie stürzen zwischen den Waffen (das Wort) hindurch, ihr Zug bricht nicht ab. Joel 2.7.8.
... Sechzig Helden sind rings um sie her von den Helden Israels. Sie alle sind Schwerträger (das Wort Gottes), geübt im Kampf. Jeder haat sein Schwert an seiner Hüfte gegen den Schrecken zu Nachtzeit. Hoheslied 3,7.8.
Die Adventpioniere waren die großen Männer, die ein Verständnis ihrer Zeit hatten, da sie es bezuglich einer Interpretation von Daniel 7,8,9 brauchten. Sie lebten nahezu vor zwei Jahrhunderten als "Gefangene der Geschichte". Wir werden das nicht verbessern, womit sie für ihre Zeit beauftragt wurden. Sie konnten keine Anwendung für unsere Tage improvisieren und es komme von ihnen nicht erwartet werden, daß sie Daniel 12 verstehen. Das verblieg für unsere Generation.
Wie viele Ausleger der Prophetie durch die Jahrhunderte vor ihnen, versuchten die Adventpionere Daniel 12 zu verstehen. Sie versuchten die Zeitlinien in Ereignisse einzupassen, die ihre Tage markierten, aber diese Ideen warm durch die Jahre vergorgen, und wurden selten von Predigern oder Evangelisten benutzt. Daher erschien Daniel 12 als ein überflüssiger "angehefteter" Zusatz, zu dem, was sie schon wußten. Ihre Bemühungenüber Daniel 12 waren zum falschen Zeitpunkt und waren keine primäre Erfüllung. Die Art wie sie Demut 12 behandelten, verstehen wir darum als eine sekundäre Anwendung, die für sie zu jener Zeit nützlich war. Heutzutage sucht die letzte Generation nach einer ENDzeit primären Anwendung. Unsere letzte Anwendung von Daniel 12 muß mit der der Pioniere in der grundlegenden Interpretation des "täglichen" im Einklang, aber auf letzte Ereignisse in der großen Krise anwendbar sein.
Sehr wenig! Ellen G. White war eine Prophetin, nicht in erster Linie ein Ausleger der Prophetie. Sie suchte nicht, ihren Dienst in den Bereich zu erweitern, in dem Gott seinen Volk Verantwortung gegeben hat, "in die Schriften" für sich selbst "zu suchen", um Licht zu finden und gegenwärtige Wahrheit für jedes Zeitalter. In einem Fall, wo es Streit und Schwierigkeiten gab, was die Gemeinde geschwächt hätte, wurde ihr ein Mindestbetrag an information gegeben, um einer Katastrophe vorzubeugen. Ihr Kommentar über das "tägliche" lautet wie folgt:
Dann sah ich betreffs des "Täglichen" in Dan.8,12, daß das Wort "Opfer" durch menschliche Weisheit hinzugefügt ist und nicht zu dem Text gehört, und daß der Herr die richtige Ansicht hiervon denjenigen gab, die die Stunde des Gerichts verkündigten. Vor 1844, als Einigkeit herrschte, hatten alle eine richtige Ansicht von dem "Täglichen," aber seit der Verwirrung von 1844 wurden andere Ansichten angenommen, und Finsternis und Verwirrung war die Folge. Seit 1844 ist keine Zeit gesetzt gewesen, und es wird auch keine jemals wieder festgesetzt werden. EG 66.
Der prophetische Glaube unserer Väter, Bd.4 von L. E. Froom liefert die
Interpretation der ersten Milleritenführer, und es kann ohne weiteres gesehen werden, daß die
Übereinstimmung war, daß das "tägliche" das heimische Heidentum darstellte. Hier ist
zu sehen, daß das "tägliche" so verstanden wurde, daß es die Übertragung der Macht
vom römischen Heidentum (das römische Weltreich) zum päpstlichen Rom darstellte. Siehe Anhang: Brief vom
Ellen G. Whte Estate, Inc.
Es ist ersichtlich, daß "andere Ansichten" nach 1844 "Dunkelheit und Verwirrung" hereingbrachten, was bis zum heutigen Zeit existierte. Es ist auch wichtig, die Idee zu betrachten, daß die Kenntnis das "täglichen" vom Volk Gottes nach 1844 zurückgezogen wurde, so daß Daniel 12 dicht vor seinem fälligen Datum verstanden werden könnte! Es ist in dem folgenden Zitat offenbar, daß es nicht zu der Zeit geklärt werden sollte, als das Zitat geschrieben wurde:
Ich habe meinen Brüdern in Ost und West, Nord und Süd einige Worte zu sagen. Benutzt meine Werke nicht als Beweismaterial, um die JETZT so zahlreichen Streitfragen zu klären. Ich bitte die Brüder H., I. und J. sowie andere leitende Brüder, daß sie sich nicht auf meine Aussagen beziehen, um ihre Ansichten von "Täglichen" zu beweisen... Ich bin nicht damit einverstanden, daß irgendwelche Ausführungen von mir zur Klärung dieser Thematik herangezogen werden. Die eigentliche Bedeutung des "Täglichen" darf nicht zu einem Prüfende gemacht werden.
Ich bitte NUN meine mitarbeitenden Brüder, daß sie meine Werke nicht bei ihren Argumenten zu dieser Frage (des "Täglichen") benutzen sollen; denn zu diesem Punkt habe ich keine Anweisungen erhalten. Außerdem sehe ich auch keinen Grund für diesen Streit. Unter den JETZIGEN UMSTÄNDEN ist in dieser Angelegenheit Schweigen angebracht. ... Da es sich hier um einen Prüfstein handelt... 1 AB 166.
Wieder wird das Element des korrekten Zeitpunktes für das Verständnis des "täglichen" in dem folgenden Zitat betont:
Es gibt daraus viele Themen, über die wir streichen können - geheiligte, entscheidende Wahrheiten, schön in ihrer Schlichtheit. Über diese könnt ihr mit allem Ernst sprechen. Laßt aber nicht das "Tägliche" oder ein anderes Thema, das Streit zwischen den Brüdern herbeiführten kann, zu DIESER ZEIT verkündigt werden. Damit wird das eigentliche Werk verzögert oder behindert, das der Herr JETZT im Mittelpunkt der Gedanken unserer Brüder wissen möchte, 1 AB 169.
Da DER AU AUGENBLICKLICHE ZUSTAND der Meinungsverschiedenheit zu diesem Thema noch besteht, sollte dies nicht allgemein bekannt werden. Geht jeden Streit auf. IN EINER SOLCHEN ZEIT in Schweigen angebracht. 1 AB 170 (Brief 62,1910).
Das; Jahr 1910 wer dicht die Zeit, dem "täglichen" nachzugehen, aber heute in dieses Thema für die drohende Krise passend. Wenn die Brüder ein vollständiges Verständnis über das "tägliche" gehabt und es in Bezug auf Daniel 12,11 verwandt hätten, hätte es eine fest 80 Jahre verfrühte Aufregung gegeben! Das "tägliche" war unter einem Zeitschloß, und die Tatsache, daß in Bezug zu Daniel 12 geöffnet ist, ist ein sicheres Zeichen, daß wir zur letzten Krise der ENDzeit in der sehr nahen Zukunft kommen. Als Antwort auf die Frage: Was sagte der Prophet? Sehr wenig! Was sie sagte, hat all die von der Weit getrennt, die Daniel als "die weisen" beschrieb, die verstehen werden. Sie können wissen, daß das Wort "Opfer" und alle Konzepte bezüglich es Opfers (Christi Dienst eingeschlossen) nicht zu dem Thema das "täglichen" gehören. Sie können auch wissen, daß die Konzepte, die das "Opfer" einbeziehen, von menschlicher Weisheit sind und in Dunkelheit und Verwirrung führen! Diese dünnen Schlüssel öffnen die Tür zu einer korrekten Auslegung von Daniel 12 und verleiht den darin befindlichen Zeitlinien eine Bedeutung.
Welchen Unterschied macht es, wie wir das "tägliche" sehen? Viel! Laßt uns das folgende betrachten:
1. Das "tägliche" ist ein wesentlicher Grundstein in der dritten Engelswarnungsbotschaft, die noch in der Macht des lauten Rufes verkündet weinten soll.
Wenn es korrekt verstanden wird, erklärt das "tägliche" Daniel 8 wie das; "kleine Horn"--- Papsttum das Zepter von Macht, Sitz und Autorität vom heidnischen Rom erlangte, so daß es die Heiligen 1260 Jahre lang während der "päpstlichen Vorherrschaft Nr. 1" über Europa verfolgen konnte. Das "tägliche", das vom heidnischen Rom weggenommen und dem päpstlichem Rom gegeben wurde, erzwingt den verfügenden Brief durch Justinian 538 n.Chr. als den Beginn der 1260 Tag-Jahre in Daniel und Offenbarung. Wenn das "tägliche" so verstanden wird, daß es sich auf eine Übertragung von Macht, Sitz und Autorität bezieht, identifiziert es das päpstliche Rom als das verfolgende TIER in Offenbarung 13 und 14 - gegen das die dritte Engelswarnung gerichtet ist
Das "tägliche" lenkt nicht nur die Aufmerksamkeit auf das päpstliche Rohr in Daniel 8 als das TIER in der dritten Engelsbotschaft, sondern es folgt beim Einhalten der hermeneutischen Regel der reden Erwähnung logischerweise, daß sich Daniel 12 auf dieselbe Übertragung von Macht, Sitz und Autorität von den Königen der Erde auf die "päpstliche Vorherrschaft Nr.2" über alle Nationen in der nahen Zukunft bezieht. Es ist diese Übertragung des Zepters, die das Papsttum befähigen wird in der Zukunft zu verfolgen (zu verwüsten, Daniel 12,11), und gegen solche Macht wird der dritte Engel eine Warnung verkünden.
Daher ist ist ein korrektes Verständnis des 'Täglichen" für die Verkündigung des lauten Rufs des dritten Engels in Offenbarung 14 lebenswichtig. Es ist ebenso für ein Verständnis der drei Zeitlinien in Daniel 12 entscheidend. Ein korrektes Verständnis des "täglichen" gibt dem zeitgenossischen Ausleger einen übereinstimmenden Standpunkt mit den Adventpionieren, die die historischen und theologischen Grundlagen unserer Gemeinde heute lieferten.
2. Das "tägliche" erfordert ehre logische Definition mit hermeneutischer Genauigkeit. Es gibt welche, die glauben, das "tägliche" beziehe sich auf den Dienst Christi. Sie sind sich der Tatsache bewußt, daß der Geist der Weissagung gewarnt hat, daß das Wort "Opfer" nicht zum Text gehört, aber sie erklären, daß Christi Dienst viel mehr einschließe als Opfer.
Die, die diesen Standpunkt halten, glauben, daß, wenn das "tägliche" in Daniel 12,11 "weggenommen" wird, es sich auf das Ende dar Gnadenzeit und das Schließen des Untersuchungsgerichts beziehe.
Diese Definition des "täglichen" führt folgende Probleme ein:
Während es wahr ist, daß das Ende der Gnadenzeit Christi Rolle als Sündenträger ein Ende macht und er nicht länger sein Blutopfer als eine Versöhnung für Sünde geltend macht und sein Volk ohne einen Vermittler für die Sünde laßt, besteht sein DIENST (der viel mehr ist als Opfer) für seine Heiligen fort. Wie er Israel in die Wüste führte, wird er die 144000 mit Nahrung und Wasser versorgen und wird sie durch die sieben letzten Plagen und vor ihnen Feinden beschützen.
Sein Opferdienst und die Versöhnung hören am Ende des Untersuchungsgerichts und am Ende der Gnadenzeit auf. Aber sein Dienst "der viel mehr als Opfer einschließt" hört niemals auf. Es ist deshalb offensichtlich, daß durch genau die Definition derjenigen, die glauben, das "tägliche" sei Christi Dienst-- "viel mehr als Opfer" nicht sagen können daß es am Ende der Gnadenzeit weggenommen wird.
In der Schlußfolgerung, wenn das "tägliche" als das "Blutopfer ---vermittelnde Versöhnung für Sünder, die im Untersuchungsgericht fortbesteht" definiert wird und am Ende der Gnadenzeit endet, verletzt es die Vorsicht, die von Ellen G. White geäußert wird, daß das Wort (oder Konzept) des "Opfers" zu Dunkelheit und Verwirrung führt. Und wenn das "tägliche" als Christi Dienst (viel mehr als Opfer) definiert wird, der niemals von Christi Volk weggenommen wird, dann trifft keine Definition auf das "tägliche" zu, das in Daniel 12,11 weggenommen wird. Beide Konzepte widersprechen sich selbst.
3. Das "tägliche" muß durch hermeneutische Genauigkeit definiert werden.
Sprachwissenschaft.
Der Standpunkt, daß sich das "tägliche" auf Christi Dienst beziehe, wird von der "attributiven" Verwendung, nicht von der WURZEL- Bedeutung im Hebräischen abgeleitet. Der attributive Gebrauch führt den Bibelstudenten zum levitischen System täglicher Opfer und täglicher Rituale. Dieses Ablenkungsmanöver lenkt den Sinn weg von
a. dem Thema des gesamten Buches Daniel --- dem Aufstieg und Fall von Nationen, und Eden wiederhergestellt, das Zepter dem Thron Christi Königreichs und seinen Heiligen zurückgegeben.
b. Die "Warnung" der kommenden Verfolgung durch die Einrichtung der "päpstlichen Vorherrschaft Nr.2" -- Erfüllung von Offenbarung 13.
4. Das "tägliche" im Licht der Natur und des Zwecks der Prophetie gesehen.
Wenn Prophetie "im voraus geschriebene GESCHICHTE" ist, befaßt sie sich in erster Linie mit Ereignissen der Geschichte, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die hier unten auf der Erde geschehen. Wenn Zeitlinien der Prophetie dem Volk Gottes von Nutzen sein sollen, müssen sie beobachtbare Markierungen von Ereignissen sein, die mit dem Wohlergehen des Volkes Gottes verbunden sind. Sogar der Beginn des Untersuchungsgerichts 1844 im Himmel war durch Zeichen begleitet, die von den Menschen beobachtbar waren, und die große Enttäuschung, die hier unten auf der Erste geschah.
Das "tägliche", das in der Zeitlinie in Daniel 12,11 "weggenommen" wird, sollte ein beobachtbares Zeichen hier unten auf der Erde sein. Wenn das "tägliche" eine Übertragung das Zepters der Macht von den Königen der Erle auf das päpstliche Rom sein wird, um die päpstliche Vorherrschaft Nr.2 aufzurichten, wird dies ein histroisches Ereignis sein, das alle Menschen sehen und erkennen können. Das wird auch eine Erfüllung sein, die deutlich sichtbar in Bezug zur Prophetie von Offenbarung 13 und 14 sein wird.
Das Ende der Gnadenzeit ist ganz dur Gegenteil. Uns wird durch Inspiration gesagt, daß wir die Zeit des Endes der Gnadenzeit nicht wissen werden. Es wird sich im Himmel ereignen und die Menschen auf der Ende können es nicht als eine Markierung von Ereignissen verwenden wie es in der Zeitlinie in Daniel 12 umrissen wird.
5. Des "tägliche", la Logik und Reihenfolge bewahrt.
Die Zeitlinie in Daniel 12,11 bestimmt zuerst das "tägliche, das weggenommen wird" und dann die Aufrichtung des "Greuels der Verwüstung"--- oder die päpstliche Vorherschaft Nr.2." Es gibt hier eine Reihenfolge, die einzuhalten ist.
Es ist Allgeneinwissen, daß das Papsttum sein Malzeichen oder seine Zahl erst dann erzwingen kann, wenn es das Zepter von Macht, Sitz und Autorität in seiner Hand hält. Das "tägliche" Zepter muß von den Königen der Erde genommen und in die Hand des Papstes von Rom gelegt werden, bevor das Papsttum das Volk Gottes "verwüsten" oder verfolgen kann. Es gibt hier eine Reihenfolge, die einzuhalten ist.
Es ist die Aufrichtung des "Greuels der Verwüstung"----das Papsttum in Daniel 12,11, das das "Malzeichen des Tieres" zu voller Kraft bringen wird. Es ist diese Streitfrage. die die "große Prüfung" oder "LETZTE PRÜFUNG" über alle Menschen bringen wird, wodurch ihre ewiges Schicksal entschieden wird. Ihre Entscheidung bestimmt, ob sie das "Malzeichen des Tieres" oder das "Siegel Gottes" haben werden. Dies muß VOR dem Ende der Gnadenzeit geschehen.
Anzunehmen,
daß der Dienst Christi (das "tägliche") weggenommen wird, bevor der
"Greuel
der Verwüstung" aufgerichtet wird, ist, wie verra der Karren vor das Pferd
gespannt wird. Da
das Ende der Gnadenzeit für die Germeinde und für die Welt nicht bekannt ist,
würde es ein
"Nicht-Ereignis" hier unten auf der Ende sein und keine prophetische
Bedeutung besitzen, so
weit eine ZEITLINIE mit bestimmten Markierungen des Beginns und des Endes für
die Erleuchtung
des Volkes Gottes betroffen ist.
ZUM SCHLUSS: Das "tägliche" sollte in seiner Definition nicht den Sinn von den Themen der Bibel, des Buches Daniel, des großen Kampfes ablenken, weg von der Rolle des Papsttums in den letzten Ereignissen oder die Reihenfolge von Endzeitereignissen verletzen.